Motivation

Es muss aufhören. Das ewige To-Do-Listen-Schreiben und Nichts-Abhaken. Das Aufschieben. Das Ablenken. Die Ausreden. 

Was bringt es einem, die Aufgaben immer vor sich herzuschieben? Ein schlechtes Gewissen, und zwar dann, wenn die Deadline kurz bevor steht. Stress, den man gerade dann ganz schlecht gebrauchen kann. Und den Vorsatz, es beim nächsten Mal anders zu machen, eher anzufangen. 

Ich habe keine Lust mehr auf die schlechte Laune, wenn ich eigentlich etwas erledigen müsste, mich ablenke und danach feststelle, dass ich wieder nichts geschafft habe. Ich will mich nicht mehr vor meinen Aufgaben drücken. Deshalb muss ich einfach anfangen. Eins nach dem anderen. Es kostet Überwindung und einen starken Willen, aber am Ende bin ich unglaublich erleichtert, etwas auf meiner (imaginären) Liste abzuhaken, das To-Do-Listen-Schreiben wollte ich ja lassen..

Ich frage mich, ob man diese Motivation, etwas anzupacken und nicht länger liegen zu lassen, lernen kann, so dass es jedes Mal ein bisschen weniger Überwindung kostet. Schließlich wird man danach ja meistens belohnt. Ich nehme mir jedenfalls vor, es zu versuchen. Und damit will ich nicht einmal bis morgen warten. Ich fange jetzt an. 

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