Regen Im Kopf

Was wollte ich eigentlich machen? Es war irgendwas wichtiges.. Naja, wird mir schon wieder einfallen, dann fange ich eben erstmal an, etwas zu schreiben. Über was wollte ich diesmal schreiben? Mein Kopf ist manchmal wie ein Sieb und mein Gedächtnis gleicht dem eines Goldfisches. Neue Idee: googlen, wie lang das Gedächtnis eines Goldfisches ist. Überraschend feststellen, dass Goldfische eine Gedächtnisspanne von mindestens 3 Monaten besitzen. Wow, wieder etwas gelernt. 

Trotzdem wird mein Nachmittags-Tief davon auch nicht besser. Ich muss mich wirklich anstrengen, wenn ich mich erinnern will, was ich heute noch erledigen wollte. Irgendwas für die Uni? Oder noch was einkaufen? Ach, wenn es wichtig ist, wird es mir schon wieder einfallen. Das ist wie die Sache, wenn man etwas Wichtiges im Kopf hat und durch eine Tür geht und schon ist es wieder weg. Oder wenn ich irgendetwas im Internet nachschauen will, einen neuen Tab aufmache und dann vergesse, was ich eintippen wollte. 

An manchen Tagen regnet es eben nicht nur draußen, sondern auch in meinem Kopf und jeder klare Gedanke, den ich fassen will, wird weggewaschen. Dabei dauert jeder Schritt, den ich machen will, doppelt so lang als sonst. Vielleicht liegt das wirklich am Wetter, am Regen und an den Wolken in meinem Kopf. Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Keine Ahnung! Manchmal steht man sich eben selbst im Weg, da gehen die Sachen nicht so leicht von der Hand wie sonst. Ich hoffe einfach, dass Morgen nicht so ein Tag wird und geh wieder ins Bett.

Goldfische können übrigens seekrank werden und der älteste Goldfisch wurde angeblich 41 Jahre alt. Außerdem sind sie lernfähig und können sogar trainiert werden. 


via http://weheartit.com/

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